::: Homosexualität in Indien legalisiert :::
29.07.2009 - von ConteXX:: Quickinfo ConteXX ::
Vorname: MarcusWohnort: HamburgAlter: 20echt-Status:
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Auch im über eine Milliarde Einwohner zählenden Indien wird die Situation für Schwule und Lesben nun besser. Laut Paragraf 377 des bisher geltenden Gesetzes, ist der gleichgeschlechtliche Kontakt bis zum 2.7.2009 strafbar gewesen mit einer Höchststrafe von 10 Jahren Haft.
Das seit 1861 von den britischen Kolonialherren eingeführte gesetzt wurde jetzt vom obersten Gerichtshof Indiens gekippt. Auslöser waren zahlreiche Demonstrationen in den größeren Städten Indiens. So auch in Neu Delhi, auf dessen Straßen sich mehrere tausend Menschen für die Rechte Homosexueller einsetzten.
Paradoxerweise steht die bisherige Gesetzgebung im krassen Gegensatz zu der Realität in Indiens Metropolen, in denen sich ausgeprägte Schwulen- und Lesbenszenen finden. Laut Studien hatte sogar jeder Dritte Inder sexuellen Kontakt mit dem "eigenen" Geschlecht. Als homosexuell bzw. schwul gilt man dort kulturell gesehen jedoch erst dann, wenn man sich penetrieren lässt.
In der HIV-Aufklärung eröffnen sich hier nun auch neue Möglichkeiten, da bisherigen Kampagnen teilweise mit dem Hinweis auf "Werbung für Homosexualität" vom Gesetz verfolgt wurden.
Quelle: Frankfurter Rundschau
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Das seit 1861 von den britischen Kolonialherren eingeführte gesetzt wurde jetzt vom obersten Gerichtshof Indiens gekippt. Auslöser waren zahlreiche Demonstrationen in den größeren Städten Indiens. So auch in Neu Delhi, auf dessen Straßen sich mehrere tausend Menschen für die Rechte Homosexueller einsetzten.
Paradoxerweise steht die bisherige Gesetzgebung im krassen Gegensatz zu der Realität in Indiens Metropolen, in denen sich ausgeprägte Schwulen- und Lesbenszenen finden. Laut Studien hatte sogar jeder Dritte Inder sexuellen Kontakt mit dem "eigenen" Geschlecht. Als homosexuell bzw. schwul gilt man dort kulturell gesehen jedoch erst dann, wenn man sich penetrieren lässt.
In der HIV-Aufklärung eröffnen sich hier nun auch neue Möglichkeiten, da bisherigen Kampagnen teilweise mit dem Hinweis auf "Werbung für Homosexualität" vom Gesetz verfolgt wurden.
Quelle: Frankfurter Rundschau
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