CP34 30.11.2018-02.12.2018 in Lübeck
Zur 34. Channelparty ging es diesmal in den hohen Norden, in die Stadt der Brücken, des Marzipans und des Holsten-Tors: nach Lübeck.


Was wir dort so erlebt haben, findest du unten. Aber natürlich kann man es am besten eingentlich nur erlebt haben.



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Freitag, 30. November 2018: Anreise und Kennenlernen
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Für die ersten Teilnehmer klingelte bereits am frühen Morgen, eigentlich noch Mitten in der Nacht, der Wecker. Immerhin wollte eine Reise quer durch die gesamte Bundesrepublik hinter sich gebracht werden.
Und so starteten Phil994 und bava gegen 7 Uhr bei nasskaltem Nieselwetter in München los, um knapp 900km auf der Straße zu verbringen.
Durch diverse Baustellen schlängelte sich der Weg bis Würzburg, wo Grilledbeef dazu stieß.
Um diese Zeit machte sich auch timmy96 auf den Weg, um sich einsammeln zu lassen, und Shiro kletterte gemütlich in seine 1. Klasse um es sich auf der Strecke mit der Deutschen Bahn zu entspannen.


Nach ein paar Pinkelpausen, professioneller Fotomontage ;) und nervigem "Sind wir bald daaaaaaa?" erreichte die Autotruppe die verwinkelten Gassen von Lübecks Altstadt, um dort sehnsüchtig von Pugnare und lobosco erwartet zu werden, denen es nicht gelungen war, selbständig in der Unterkunft einzuchecken.
So kümmerte sich dann bava um den Check-In und schon konnte man ein lauschiges 10Bett-Zimmer im CVJM-Hostel Lübeck beziehen.
Etwa zu dieser Zeit machten sich dann auch die letzten Nicht-Lübecker, Lork und fshh92, auf den Weg, um die lange Reise von der benachbarten Hansestadt Hamburg anzutreten. In Lübeck angekommen, wurden sie am Bahnhof von einer bunten Meute begrüßt, was direkt in einer - mehr oder minder peinlichen - Vorstellungsrunde direkt im Bahnhof ausartete.
Nachdem auch die beiden ihre Betten im Hostel bezogen hatten, zog der Hunger uns in Richtung Stadt. Alle verließen sich auf die Ortskenntniss von Pugnare, auf die man sich bei der Abendplanung hervorragend verlassen konnte. Nicht.
Aber schließlich und endlich, nach einer Wanderung durch die Menschenmassen am Weihnachtsmarkt in der Altstadt, fand man ein Lokal mit ausreichend Auswahl und Platz, so dass jeder seinen Heißhunger nach Pizza, Pasta oder anderen Leckereien stillen konnte.
Im Anschluss zog ein Teil, die müden Krieger, zurück ins Hostel um bereits am Kopfkissen zu horchen. Der Rest ging weiter in eine Kneipe, wo man auf JustSomeBoy und ein paar andere lokale queer(freundliche) Jugendliche stieß. Bei lustigen, sauren, fruchtigen oder süßen Cocktails kam man ins Gespräch und tauschte sich über allerlei Dinge aus. Bis schließlich auch die letzten genug hatten und zurück Richtung Hostel bzw. in ihre Betten zogen, um für den nächsten Tag fit zu sein.


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Samstag, 01. Dezember 2018: Brücken, Brücken, Brücken, Teufel und Drachenblut und andere Fabelwesen
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Frühmorgens um 6 Uhr klingelte das Handy von bava: castlevania war Dank seiner Schusseligkeit mit nur einem Tag Verspätung auch in Lübeck eingetroffen, und wollte nach einer Übernachtung am Bahnhof Hamburg ein wenig Wärme im Hostel genießen. Ein wenig später schälte sich einer nach dem anderen aus dem Bett um sich mehr oder minder frisch zu machen und das Frühstück im Hostel zu genießen. Immerhin wollte niemand das Risiko eingehen, dass man bei Pugnares Stadtführung quer durch Lübeck verhungern muss. Aber immerhin war somit ja auch sichergestellt, dass nicht wieder eine seltsame Stadtführung durch München durch bava veranstaltet wurde.

Und so ging es schließlich los zu den großen und kleinen Sehenswürdigkeiten in Lübeck. Besonders ist dabei hervorzuheben, dass Lübecks Altstadt von der Trave und dem Kanal umringt wird, und somit die eine oder andere Brücke dazu gehört. Und so guckte man sich die Trave an, und die erste Brücke. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Holstentor, welches die Lübecker aufgrund der Inschrift wohl bei den alten Römern haben mitgehen lassen, lief man entlang der Trave
zu weiteren Brücken, und noch einer Brücke und noch einer Brücke. Und immer wusste Pugnare eine tolle Geschichte zur Funktionsweise der Brücke oder wie trotz Brücke die Segelschiffe durch kommen können.

Nach einer halben Umrundung der Lübecker Altstadt wanderte man in Richtung Zentrum, wo man nicht nur Figuren des weltberühmten Niederegger Marzipans besichtigen konnte, sondern auch löchrige Fassaden des Rathauses und wunderliche Fabelfiguren, wie den Teufel oder das kauernde Männlein an der Marienkirche.

Im Anschluss konnte jeder Lübeck im Alleingang erkunden. Und während sich die einen in einem Spielwarenladen ihrem Nerdtum hingaben, genossen andere auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt den einen oder anderen Humpen Met oder Drachenblut und dazu eine deftige Wurstsemmel.

Im Anschluss wollten manche erleben, wie sich wohl Marzipan beim Kneten anfüllt, und stürzte sich mit unzähligen anderen Touristen in den Niederegger-Laden um sich die eine oder andere Andenken oder das Weihnachtsgeschenk für Papa einzukaufen, und sich dabei durch den Laden quetschen und schieben zu lassen.
Zum Abschluss wollte man sich noch den Anblick von Lübeck von oben gönnen, und machte sich so auf den Weg auf den Turm von St. Petri. Der Besuch währte aufgrund des eisigen Windes nur kurz,
und so sammelte man sich schließlich wieder im Hostel, um erneut das Abenteuer "Abendessen" zu starten. Und es geschahen Wunder, denn Pugnare hatte es geschafft, eine Reservierung für die gesamte Gruppe zu ergattern. Und somit war bald die ganze Tafel von hungrigen CP-Teilnehmern, jetzt sogar auch mit Tobi23617, besetzt, um sich an Burgern und Fritten genüsslich laben. Alle? Nein! Ein von Vergesslichkeit besiedelter Phil994 hörte nicht auf sich dem Gruppenzwang zu widersetzen. Und nutzte so einen Anruf der örtlichen Polizei aus, um dem leckeren, warmen Burger zu entkommen. Stattdessen lief er lieber quer durch Lübeck, um sein Auto zu verschließen, bei dem er schusseligerweise am Vorabend ein Fenster offen hatte stehen lassen. Aber so ein gummiartiger, kalter Burger schmeckt danach bestimmt auch ganz lecker :P



Zum Abendausklang konnte man einen Gruppenraum im Hostel ergattern, um dort ein wenig in der Gruppe zu spielen. Zunächst packte Shiro seine sozialpädagogischen Fähigkeiten aus und verteilte Toilettenpapier für alle. Es ist schon interessant, was so ein bisschen Toilettenpapier über einzelne Personen aussagen kann, insbesondere wenn die Person kein Falter, sondern ein Wickler ist :D
Danach ging man daran, sich als Elb, Zwerg, Hobbit, Zauberer oder einfacher Munchkin zu bekriegen. In einem spannenden Rennen bildeten sich Allianzen gegen feindliche Figuren, die sich aber schnell wieder zerwarfen. Manch einer war sogar ein fieser Trickser mit 3 Händen. Aber schließlich gaben fast alle auf, und man zog sich in Richtung Bett (oder in Richtung längerem Spaziergang durch Lübeck) zurück.

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Sonntag, 02. Dezember 2018: Feedback, Abschied und Heimreise
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Am letzten Morgen genoß man schließlich noch einmal das Frühstück des Hostels, ehe man das Zimmer räumen musste und sich im Foyer des Hostels für die traditionelle Feedbackrunde traf. Schnell war man sich einig, dass das CP-Wochenende viel zu kurz war und man sich bald mal wieder sehen müsste. Von #SJ erhielt jeder Teilnehmer ein typisches Andenken an Lübeck und schließlich war es an der Zeit, sich auf den Heimweg zu machen.



Immerhin lagen ja noch ein paar Kilometer vor manchen Teilnehmern. Aufgrund der Abfahrtszeiten der Teilnehmer fiel diesesmal auch die langwierige Abschiedsprozedur mit mehrfach jeden Knuddeln und Drücken aus, und jeder machte sich auf den Weg.
Manch geschwächter Teilnehmer musste bereits die Autofahrt nutzen um sich auszuruhen. Aber jeder schaffte es schließlich nach Hause. Und so endete für die letzten dann das CP-Wochenende am späten Abend mit der Rückkunft in München.


Alles in allem war es wieder ein gelungenes Usertreffen. Vielen Dank dabei auch nochmals an alle Teilnehmer und Organisatoren für das tolle Wochenende.
Und wir hoffen, dass wir möglichst alle zur nächsten CP im Sommer 2019 wiedersehen werden.



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