CP32 08.12.2017 - 10.12.2017 in Nürnberg/Erlangen
Freitag = Anreise Tag mit Hindernissen

Es begab sich, dass der Anreisetag Freitag dieses Mal ein echtes Abenteuer wurde. Das hatten wir dem lieben, guten Schneesturm zu verdanken. So kam es sich, dass die Autobahnen rutschig und voll waren. Auch Sichtweiten unter 50m und Warp-effekte sorgten für allgemeine Heiterkeit. Die Ankunft der 6 Teilnehmer, eine etwas gemütlichere CP, verteilte sich über den Nachmittag bis in den späten Abend hinein. So begab es sich dann auch, dass die ersten Teilnehmer, die da waren (Daniel, Sebastian und Philipp) nach dem Check-in im Hotel in Erlangen-Dechsendorf nach Erlangen zum Essen gefahren sind. Dabei war geplant gewesen in einem typisch fränkischen Restaurant essen zu gehen. Da dieses aber überfüllt war, ging es kurzerhand in den Irish Pub um die Ecke. Dort gab es leckere Burger. Natürlich waren dann immer noch nicht alle da und wir mussten uns mangels eines Hinterzimmers einen anderen Zeitvertreib finden. Diesen fanden wir in Form des Kartenspieles Durak. Nach kurzer Erklärung wurde das Spiel den ganzen Abend gespielt bis die anderen eintrafen und ebenfalls mitspielten. Ein Glück waren wir nicht in Vegas, denn Till versuchte Karten zu zählen. Da einige eine sehr lange Anreise hinter sich hatten, ging es später zum Hotel, damit der Rest die Zimmer beziehen konnte, typisch SJler war dies natürlich eine höchst komplexe Angelegenheit, schließlich gab es so viele Möglichkeiten. Da am nächsten Tag der Besuch des Christkindl-Marktes in Nürnberg anstand, verschwanden alle auch zügig in ihren Betten.




Samstag = Nobody knows the trouble I’ve seen


Nach einem entspannten Aufstehen und gutem Frühstück sind wir gestärkt, wie wir waren, nach Nürnberg gefahren, zuvor stellte Till fest, dass Autoreifen Luftreifen sind. Dort sind noch Karl und Simon zu uns gestoßen.
In der Zwischenzeit waren Daniel, Tim und Philipp schon auf eine kleine eigenständige Entdeckungstour gegangen.Dabei fanden sie einen Laden, das Ultra Comix (der Name war Programm), der ganz nach unserem Geschmack war. Als wir uns dann alle an der lokalen Kaffeeoase ankamen und die stürmische Begrüßung eines leicht kaputten Karls sowie des heimlich hinzugelaufenen Simons vobei war, startete die Stadtführung. Die Stadtführung übernahm Till, wobei Karl es einfach nicht aushielt und immer alles besser wissen wollte. Und so hieß es bald auch wieder der Nase nach. :D. Dabei besuchten wir die Straße der Menschenrechte am Germanischen Museum. Anschließend ging es weiter zur St. Lorenz Kirche und dem Tugendbrunnen, der leider eingepackt war. Da waren wir nun – mitten in Nürnberg, auf dem Christkindlmarkt und voll in der Menschenmasse. So ging es dann auch weiter und immer darauf bedacht die anderen nicht zu verlieren.
Das doch nicht Albrecht Dürer Haus
Das doch nicht Albrecht Dürer Haus
Der nächste Ort der Stadtführung war die Museumsbrücke von hier ging es weiter zum Albrecht-Dürrer-Haus, wobei wir erst vor dem falschen Haus standen, typisch norddeutscher Orientierungssinn und dank der „Nase“ doch noch vor dem richtigen landeten, weil Karl den Schriftzug auch ohne Brille lesen konnte. Von dort aus ging es weiter zur Kaiserburg von wo aus man über die verschneiten Dächer der Stadt blicken konnte. Hier ist auch unser erstes Gruppenfoto entstanden.
Da wir alle von der langen Wanderung - 1,3 km in 80 min - und dem Folgen der Nase hungrig waren, suchten wir uns ein Lokal zum Einkehren. Dies stellte sich schwieriger da als zunächst gedacht, da es doch sehr voll überall war. Letztlich fand die „Nase“ Karl doch noch ein Plätzchen und wir kehrten im “Heilig-Geist-Spital“ ein. Nach der Stärkung ging es auf den Christkindl-Markt. Dort gab es warme Getränke und als Weihnachtsüberraschung Lebkuchen auf Kosten des SchwuleJungs e.V. Vielen Dank an David, der dies möglich gemacht hat. Die Weihnachtsstimmung einfangend fingen David, Sebastian und Daniel an zu singen - allgemeine Erheiterung garantiert.
Wie der Zufall so wollte, kam ein im Einhorn-Kostüm verkleideter Mann vorbei, welcher seinen Junggesellenabschied feierte. Er suchte dringend einen Mädchenchor. David, Sebastian und Daniel wurden animiert in einem kleinen zusammengestellten Chor mit eben jenen Mann Weihnachtslieder zu singen.
Da uns allen aber nach einiger Zeit doch sehr kalt wurde, haben wir uns auf den Weg zum „Cartoon“ gemacht und damit die Szenetour eingeleitet. Die Tour war in diesem Sinne keine richtige Tour da wir nur dort waren. Dort stießen noch Basti , Tobias und Christoph dazu, sodass es eine sehr lustige und nette Runde wurde. Da alle doch sehr k.o. von der Stadtführung und dem Christkindl-Markt waren sind wir nicht sehr lange dortgeblieben. Die pendelnden Karl, Simon, Basti, Tobias und Chris machten sich wieder auf die Heimreise und der Rest auf den Rückweg zum Hotel nach Erlangen-Dechsendorf. Dort sind Till und Sebastian zügig schlafen gegangen während der Rest noch "Munchkin Legends" bis in die Puppen gespielt hat.




Sonntag = Abreisetag in entspannter Form


Nachdem die einen mehr und die anderen weniger Geschlafen hatten (David wollte den ganzen bayrischen Wald roden), ging es früh zum Frühstück. Die Zimmer mussten bis um 10:30 geräumt sein. Nach dem Frühstück gab es noch die obligatorische
Feedbackrunde, die sehr schnell ging da wir ja nur 6 Leute waren. Nach einem mehr oder minder großen Outing dem Hotel gegenüber, Till hatte uns alle natürlich nicht als Schwulejungs.de angemeldet und so gab es den ein oder anderen schiefen Blick wegen der Rechnungsadresse, kamen wir zur kleinen Abschiedsrunde vor dem Hotel. Till und Philipp traten, der Schneewarnung folgend, die direkte Heimreise an, während Daniel den Rest nach Nürnberg ins Bahnhofsviertel brachte... natürlich zum Bahnhof, nicht das was ihr denkt. Alle haben es, trotz technischer Probleme mit der Deutschen Bahn oder verschneiten Autobahnen, heile nach Hause geschafft, auch Till in seiner Hutschachtel auf 4 Rädern mit dem längsten Anreise- und Rückreiseweg.

Es war eine sehr gelungenes und entspanntes Usertreffen, da es kein starres Programm gab und wir uns in der Runde gut abstimmen konnten. Das Wetter war auch passend zu der Winter-CP kalt und mit Schnee. Was möchte man mehr haben als bei so einem Wetter auf dem Christkindl-Markt in Nürnberg zu sein?




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