CP31 28.07.2017 - 30.07.201 in Düsseldorf
Früh am Freitagmorgen machte ich mich auf eine Odyssee, nur wusste ich das zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Ohne Stress und voller Vorfreude auf das was die nächsten 2 Tage kommen würde machte ich mich mit einem Thermobecher Tee und dem Lenkrad meines Clownsautos auf den Weg. Die A1 bis Hamburg mied ich generell da die Baustellensitation um Lübeck erfordert hätte ein Kopfkissen einzupacken doch mein Auto war einfach zu klein. Ich wollte mir also die Landschaft meines Heimatkreises ansehen. Doch nach 13 km war damit schon Schluss – Vollsperrung – Umleitung – Ausschilderung gleich Null nach 3 oder 4 Runden um Mölln und Ratzeburg sowie der Beinahekollision mit einem Vierzigtonner war ich endlich durch, nun musste ich nur noch Winsen Luhe wiederfinden und Torben irgendwie so falten, dass dieser Mensch von über 2 m in mein Auto passt, dass mit mir dem Grill der Kühlbox und vielen weiteren Dingen schon ein wenig kuschelig war. Statt um 7 traf ich endlich gegen 9 Uhr bei Torben ein. Entspannt die A1 bis Düsseldorf im Windschatten eines LKWs entlangtuckern keine Chance.
Also frisch getankt und avanti. Glücklicherweise war die Strecke dann doch recht frei nur einige Schilder über eine Vollsperrung die angeblich genau 2 Ausfahrten bevor wir rausmussten aufgebaut wurde verwirrte uns doch wir mogelten und durch und haben irgendwie das im Hinterhof versteckte Hostel gefunden.Durch einige gewagte Tiefflugmanöver waren wir sogar noch zu früh. Also entschlossen wir uns den Grillplatz für den Abend einmal zu inspizieren und Supermärkte zu suchen.

Unterdessen begannen auch Mattze und Sascha ihre Reise.

Mattze

Fahrkarte? Check!. Freier Tag? Check!. Tasche gepackt? Check! Also los geht’s für meine 4. CP und dieses Mal in Richtung Düsseldorf. Ausnahmsweise hatte ich weder Zugchaos (CP Stuttgart) noch Staubingo oder mangelnde Beinfreiheit (CP Berlin). Leider war im eine Kindergruppe mit viel zu vielen Kindern und viel zu wenigen Begleitpersonen... Lieber Gott lass den Akku der Kopfhörer bis Düsseldorf halten...
In Düsseldorf angekommen wartete mein Freund Sascha auf mich und zusammen ging es Richtung Hostel. Irgendwie hab ich dafür gesorgt, dass wir erst einmal daran vorbei gelaufen sind...


Torben und ich flotten Fußes von der Inspektion zurück, mit guten Nachrichten und einem unfehlbaren Orientierungsinn sodass wir abends keine Weltreise machen mussten (Ja Karl du bist gemeint :P), stellten fest, dass wir immer noch Zeit hatten, also Checkten wir schonmal ein und begutachteten unser Zimmer. Natürlich hatten wir so auch die Wahl des Stockbettes ^^. Nach einem kurzen wenig spannenden Kampf darum das Wlan Passwort zu bekommen begannen wir natürlich zu lästern wo die anderen bleiben. Unsere Meinung war klar, Karl hat sich verlaufen und Mattze und Sascha haben nach „Dinge“ nachzuholen. Doch dann tauchte Karl den Blick auf den Boden gerichtet auf und wäre ohne unser rufen am Hostel schnurstracks vorbeigerannt. Auch Laurent kam kurz danach.

Sascha/Mattze

Meine erste CP, oder generell meine erste Reise mit vielen Jungs vom anderen Ufer zu einem Rheinufer in Düsseldorf. Meine Erwartungshaltung war, um es sorgsam zu fassen, nüchtern, aber das ist zum Glück einer der Aspekte, die ich stets zu ändern gedenke und auch in Hinsicht dieser Channel Party zum Leidwesen der schlafenden Bevölkerung, wieder geschafft habe. Die Bahn, Gott habe sie selig, ist mir auf dieser Strecke außnahmsweise nicht zur Last gefallen, wodurch ich pünkltich am Hauptbahnhof Düsseldort war und eine Stunde warten musste, bis meine bessere Hälfte zu mir gestoßen ist. Zusammen haben wir das Hostel ausfindig machen können. Auch wenn darauf insistiert wurde, dass die Adresse nicht stimmt und das dicke Schild mit der Aufschrift „Hostel“ nichts zu bedeuten habe. Aber sei's drum. Wir sind angekommen.


Schließlich Trudelten genug Leute ein, dass wir beschlossen, dass wer noch nicht da ist Pech hat und wir Grillen wollen.
Auf dem kurzweiligen Weg kam man sich, wie immer wenn man mit SJ unterwegs ist vor wie im schlimmsten Kindergartenklischee „Ist es noch weit“ „Sind wir bald da“ „Können wir Pause machen“ doch schließlich kamen wir am schönen Rheinstrand an, auch Mattze der einen kleinen Kampf mit einer Brücke geführt hat. Neben den Übernachtern kamen auch Bene und Andreas dazu und so wurds obwohl sich einige verspäteten ein lustiger Abend, auch das Wetter spielte mit und erst ganz am Ende fing es ein wenig an zu tröpfeln. Spät am Abend aber noch früh in der Nacht machten wir uns auf zu Hostel uns von den Strapazen der Reise erholen.

Mattze/Sascha

Nach einer kurzen Nacht (dank einem Schnarchsolo) ging es für alle unter die Dusche (nur eine vorhanden und wir sind schön brav und geordnet NACHEINANDER duschen gegangen), kurzes Frühstück und schon direkt los zur Stadtführung die von Carsten sehr detailiert und kompetent durchgeführt wurde. Während der Stadtführung hatten wir immer mehr das Gefühl, dass uns ein Eiswagen verfolgt hat (vllt. Ein Fall für Galileo Mystery?).


Neben dem schönen Wetter das ich erwähnen muss, muss ich dringend auch noch Carsten für seine wundervolle Darstellung einer Schweigeanemone danken. Ich werde das nie vergessen.


Mattze/Sascha

Nach Stadttor, Rheinuferpromenade, Kö und was uns sonst noch so alles vor die Füße kam, gab es Zeit sich in Einzelgrüppchen in Düsseldorf zu verteilen. Die einen waren shoppen, die anderen sind im Park versumpft und die dritten irgendwo im nirgendwo gewesen.


Apropos Shoppen mit Karl ist durchaus lustig und anstrengend zugleich xD


Mattze/Sascha

Nach der Zusammenkunft im Hostel und Frisch machen ging es nun los zur Essensjagd. Leider war das Lokal nicht so routiniert um eine hungrige Divenmeute in kurzer Zeit zu befriedigen. Nach der Stärkung gind es zur Kneipentour die am Ende sehr verrückt war.


Obwohl bei der Essensuche vielleicht nicht alles so glatt lief und es viel Kritik an der Lokalisierung der Bars in der Nähe des Bahnhofs gab, so war es vom Lokal zur ersten Bar nur einmal quer über die Straße und obwohl wir nur kurz bleiben wollten sind wir dann doch vor allem durch die wunderbare Betreuung durch Ralf ziemlich lange geblieben, haben uns Musik gewünscht und getanzt. Naja manche habens zumindest versucht. Tanz-Instrucktor Torben war da unerbittlich.


Die Zweite Bar war dann doch eher der Totale fehlgriff außer vielleicht für David immerhin wars eine Bears&Friends Bar und so gingen wir dann auch ziemlich schnell wieder. Inzwischen war es auch spät geworden sodass sich die ersten auch zurück zum Hostel machten um Schlaf für die Rückreise zu tanken. Alle anderen haben sich noch in einen Club reingeschlichen und kamen später zurück.

Mattze/Sascha

Nachts konnte man nicht an Schlaf denken, da Sascha mal wieder geschnarcht hat. Manu und ich haben uns angeguckt und dabei den gleichen Gedanken gehabt... „den machen wir einen Kopf kürzer“. (Anmerkung Mazze: Wenn man Sascha einen Kopf kürzer macht ist er noch kleiner... hust Standgebläse hust)

Und schon war er da, der Sonntag, die Abreise nahte, viele verschlafene Gesichter, manche gar nicht wachzubekommen, der Putzservice stand quasi schon vor der Tür, als der letzte dann auch ein wenig verschlafen das Zimmer räumte. Also schnell zur Feedbackrunde zusammengefunden und sich lange verabschiedet.

Sascha

Sascha hatte nur noch wenig Zeit in Düsseldorf. Also schnell duschen, Sachen zusammensuchen und verabschieden. Mehr brauch man dazu nicht sagen...



Der harte Kern hingegen blieb zum inzwischen obligatorischem Mittagessen noch und ging „griechisch“ Essen. Das Essen war sehr lecker wirkte aber mit Kartoffeln und Bohnen zum teil doch recht Gutddeutsch. Wir vergaßen aber auch ein wenig die Zeit, sodass einige schon zum Bahnhof sprinten mussten, Torben und ich hingegen konnten als einzigste mit Auto vor Ort natürlich sehr entspannt die Rückreise antreten. Nach dem langen Wochenende und da Montag Arbeit war, prügelte ich aus dem Auto was ging und brach die 200 auf grader Strecke bergab, wir hatten ja guten Rückwind den Tag. Abgesehen von einem bisschen Stillstand auf halben Weg, den wir nutzen um eine kurze Pause zu machen gab es keine spannenden Dinge mehr zu berichten, außer das Lupos wohl doch schneller als die Magischen 200 fahren muss um zu fliegen.

Mattze

Ich hatte hingegen noch mit dem harten Kern lecker griechisch gefuttert und bin dann mit Karl zum Bahnhof gesprintet bis die Füße bluteten (wirklich!). Im Zug habe ich dann endlich den Schlaf nachholen können, der mir die letzten Nächte verwehrt wurde... aber hey CP ist nicht jedes Wochenende und immer eine riesen Fete.


Mein Fazit der CP, wie immer war es wunderbar all die verschiedenen Leute mit denen man mehr oder weniger oft auf Sj zu tun hat wiederzusehen, neue Bekanntschaften und Freundschaften zu bilden, alte zu stärken und Vorurteile und Aversionen abzubauen. Und ich denke auch wenn ein Zehnerzimmer schon eine Herausforderung ist, ganz abgesehen von einer Dusche für 4 Zimmer so war dies doch alles Nebensache.

Und so bleibt mir nur zu sagen, danke an alle die da waren, es war wunderbar und ich hoff euch alle und noch viele mehr in Nürnberg wiederzusehen.

Till

PS: besonderer Dank natürlich an Mattze und Sascha die mir beim berichtschreiben geholfen haben.



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