::: Forum - Gesellschaft - Pädophile Menschen :::
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bearbeitet: 23.02.2010 21:54
23.02.2010 21:53
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Hallo, mich würde mal sehr interessieren, was ihr über pädophile Menschen denkt, UND GANZ WICHTIG BEI DIESER DISKUSSION SOLL ES NICHT DARUM GEHEN, SOLCHE SEXUALHANDLUNGEN IN IRGEND EINER WEISE ZU RECHTFERTIGEN, sondern eher um die Menschen an sich.
Denkt ihr, es sei lediglich eine sexuelle Neigung, wie Homosexualität, etc. auch? Oder ist es krankhaft? Oder wird es nur deswegen als krankhaft angesehen, weil es (zurecht) verboten ist, solche Handlungen vorzunehmen? Genauso wie früher bei Homosexualität (hier nicht zurecht). Wie stellt ihr euch das Leben solch eines Menschen vor? Ich meine, er muss ja dann etwas unterdrücken... Was würdet ihr tun/sagen/machen, wenn sich ein guter Freund als solcher outen würde? Und noch ein interessanter Aspekt, der mir fragwürdig erscheint, warum anscheinend nur Männer pädophil veranlagt sind? Ich weiß, es ist ein kontroverses, heikles (Tabu)thema, deshalb bitte nur ernste, durchdachte Antworten ![]() Freu mich schon auf viele Meinungsbilder ![]() lg Thomas |
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bearbeitet: 23.02.2010 22:52
23.02.2010 22:08
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Also mir persönlich ist es egal, ob es nun krankhaft oder einfach nur eine Veranlagung ist, so wie Homosexualität wahrscheinlich auch. Der Begriff krankhaft ist ja auch dehnbar, aber was halt das große Problem gegenüber anderen Sexualitäten und Sexualpraktiken ist, dass es gesellschaftlich nicht im mindesten anerkannt ist und dass dabei normalerweise Menschen zu Schaden kommen. Und genau das ist der Punkt, an dem es egal ist, ob es nun krankhaft, natürlich, was auch immer ist. Die sexuelle Freiheit eines Menschen darf nur so weit gehen, solange man damit keine anderen Menschen körperlich oder geistig verletzt.
Das Leben eines solchen Menschen muss schon echt hart sein. Wenn man auf Leute seines Geschlechtes steht, kann man das wohl auch etwas nachempfinden. Auf jeden Fall eine Anlaufstelle besuchen, solange sie nicht von "Heilung" anfangen zu reden. Wie kommst du darauf, dass es keine pädophilen Frauen gibt? Die sind höchstwahrscheinlich so zahlreich wie die Männer, bloß vergreifen sie sich meistens nicht an Kindern, weil das Frauen weniger liegt! LG |
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| 23.02.2010 22:40 | ||||
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Zu erst einmal: Keine Rechtfertigungen aber selber einen Seitenhieb austeilen? Nunja ...
Ich bin dem Thema gegenüber recht aufgeschlossen da ein guter Freund von mir pädophil ist, damit kann ich gleich mal eine Frage beantworten: Ich war erst geschockt und wollte nicht mehr wirklich etwas mit ihm zu tun haben, da ich wie wohl fast jeder das Bild des vergewaltigenden und mordenden Psychopathen aus den Nachrichten vor mir hatte. Er hat mich jedoch mehr oder minder dazu gedrängt drüber zu reden und im Nachhinein bin ich sehr froh darüber. Denn auch wenn es in dieser Szene sehr viele schwarze Schafe gibt, gibt es auch (so albern es klingt) die Guten ... und oh Wunder es gibt auch pädophile Frauen. Das es mehr pädophile Männer gibt ist genauso ein Phänomen wie Skoliose, da sind die Betroffenen zu fast 90% weiblich. Ich versuch jetzt einfach mal das Wichtigste zusammenzufassen was mir aus den Gesprächen mit ihm aus seiner Outing-Zeit noch einfällt: Irren ist menschlich, aber er ist in meinen Augen einer der "Guten". Ja er ist pädophil, sprich er steht auf Kinder,aber ist es wie er sagt eine weniger sexuelle Zuneigung als vielmehr das Gefühl Kindern etwas gutes tun zu wollen, sie glücklich zu sehen. Wenn man pädophil wortwörtlich nimmt, hat es ja auch eigentlich keine andere Bedeutung. Probleme, aber vorallem Ängste (auch vor sich selbst) hat er insofern, als das er Angst hat irgendwann doch einmal ... ähm ... das es ihn überkommt was dummes zu tun, um's euphemistisch auszudrücken. Hinzu kommen dann noch Ängste das es irgendwer erfährt und wie hier sicher einige nachfühlen können, das Gefühl allein mit der Sache da zu stehen und sich niemandem mitteilen zu können/dürfen. Zu meinen eigenen Ansichten, nachdem ich dank ihm einen Einblick in dieses ... Milieu, diese Szene erhalten und mit vielen Menschen (pädo/ not pädo) und auch Kids drüber geredet habe: Gegen Pädophilie im Wortsinne, also die (eben nicht zwangsweise sexuelle) Zuneigung zu Kindern ist nichts einzuwenden. Die Kids mit denen ich geredet hab, waren glücklich einen "großen Freund" zu haben. Die scheiße dabei ist das es viele, viel zu viele, schwarze Schafe gibt die sich selbst nicht so weit im Zaum haben das sie ihre Finger von den Kindern lassen. Wie man pädophil wird? Ich glaube inzwischen das es eine Mischung aus 60% Veranlagung und 40% Kindheits-/Erziehungserfahrungen macht. Aber ist nur so eine Idee von mir, man weiß es genauso wenig wie beim schwul-sein. Im Fazit: Es gibt Pädos die Kindern gut tun, aber leider zu viele die das Gegenteil bewirken. Sprich man sollte unvoreingenommen dem Thema und einem solchen Menschen gegenübertreten aber schon "auf der Hut" bleiben. So viel dazu, bin für alle Fragen und fast alle Diskussionen offen ... aber wer meine Einstellung kontern will, meinen Text scheiße findet oder ähnliches soll mir das doch bitte ber PM mitteilen und net diesen Thread vollmüllen! |
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| 23.02.2010 22:41 | ||||
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also mir ist es erst mal auch egal ob krankhaft oder veranlagung, im vordergrund steht erst einmal das bei der auslebung einer pädophilen ader anderen menschen (in disem fall die kinder) sowohl körperlich und vor allem seelischer schmerz (welcher nie vergeht) zugefügt wird.
Des weiteren denke ich ebenfalls das es auch genug pädophile frauen gibt, welche ihre sexuelle orieniterung eher geheim und vor allem anders als männer ausleben. Ich habe mal einen bericht über die berliner charite gesehen, welche ein therapie projekt für bisher nicht strafauffällige pädophile gestartet hat. Hierbei geht es auch nicht um heilung (da dies nicht möglich sei) sondern viel mehr darum, das diese leute lernen mit ihrer neigung umzugehen, ohne dabei aber kindern irgendetwas zuzufügen - also in gewisserweise lernen ihre neigung zu unterdrücken |
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bearbeitet: 23.02.2010 23:00
23.02.2010 22:59
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Noch ein Edit zu den Frauen, schließlich gibts wahrscheinlich genug Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen, die ihre Neigungen durch die Nähe der Kinder und die Beziehung, die sie zu ihnen aufbauen, ausleben können. Solange es dabei auch bleibt, ist das ja okay =)
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| 24.02.2010 01:41 | ||||
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Nwardho
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menschen verbieten viel und was man nich darf, wird als krankhaft bezeichnet... zum beispiel früher uns schwule....
nein ich denke nicht dass dies krankhaft ist, sondern eher ne sexuelle orientierung |
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bearbeitet: 24.02.2010 08:59
24.02.2010 08:21
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Pädophilie ist ja in der ICD-10 aufgelistet (was natürlich nichts heißen will).
Die ehem. Familienministerin von der Leyen spricht vom (möglichem!) Suchtpotential - allerdings nur im Zusammenhang mit kinderpornographischem Material: "Zum Suchtpotential: Natürlich wird man nicht als Pädophiler geboren. Experten sagen, dass es bei manchen eine gewisse Neigung dazu gibt, die zur Sucht werden kann. Es ist die Flut der Bilder, die bei Pädophilen den Hunger nach mehr verstärkt. Das kann im Extrem darin münden, das nicht nur virtuell erleben zu wollen, sondern real. Gefährlich ist, dass durch häufige Beschäftigung mit kinderpornografischen Bildern die Hemmschwelle gesenkt wird." Quelle: http://www.zeit.de/online/2009/26/leyen-heine-netzsperren?page=a ll Ob Frauen weniger "betroffen" sind, ist noch nicht ausführlich untersucht. |
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| 24.02.2010 09:20 | ||||
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Also,ich bin echt froh über den Beitrag von Mukkefukk. Padophilie ist genau wie Homosexualität weder eine Krankheit noch durch Umwelteinflüsse entstanden. Es ist angeboren,niemand kann etwas dafür.
Die Frage ist nur wie man damit umgeht: Sicher,es gibt Menschen die Kinder entführen,vergewaltigen und sogar umbringen.Das sind natürlich schwere Verbrechen,die auch zu Recht bestraft werden müssen. Aber nur dafür dass jemand die NEIGUNG hat,Kinder zu lieben,kann man ihn nicht verantwortlich machen. Homosexualität wurde auch lange Zeit als Krankheit angesehen,zu Unrecht. Das ist das Problem mit den Minderheiten. Hier zeigt sich mal wieder die "Intelligenz" des Homo sapiens. Alles was fremd ist,was der Mensch nicht kennt oder was nicht in sein kleinbürgerliches Denken passt,wird erst mal bekämpft. Ich habe noch nie einen Pädophilen kennen gelernt,aber ich denke mal,dass es (wie oben beschrieben) Leute gibt,die einem Kind niemals etwas schlimmes antun würden. Ob es ihnen nur darum geht Kinder glücklich zu sehen,weiß ich nicht,ich bin selbst Kinder-und Jugendbetreuer,da gehört das zu meinem Job. Aber zum Glück gibt es heute anonyme Anlaufstellen für pädophile Männer,die sich dort behandeln lassen können,falls sie befürchten einem Kind etwas anzutun. So etwas muss dringend ausgebaut werden! Zu guter letzt muss die Bevölkerung umdenken.Es geht nicht,dass die Leute vorgefertigte Meinungen übernehmen und somit ein Hass gegenüber Pädophilen,Schwulen und alle anderen "nicht-normalen" geschürt wird. |
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bearbeitet: 24.02.2010 12:30
24.02.2010 11:54
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Ich bin überrascht, dass in diesem Thread gar nicht mal so negativ darüber gesprochen wird, wie die meisten Menschen in unserem Sozialen Umfeld.
Ich bin zwar selbst keiner, aber ich hab darin etwas Erfahrung, da ich auch schon mal die Rolle des "Jungen" eingenommen hab. Wenn jemand so veranlagt ist, kann er nichts dafür, so wie wir für unsere Homosexualität nichts können. Ich kenne Leute, die früher noch für die Freiheit der Homosexuellen gekämpft haben und was mich überrascht hat, darunter waren sehr viele Pädophile die auch für ihre Freiheit gekämpft haben. Allerdings kam es irgendwann dazu, dass die schwulen sich von den Pädophilen abgesetzt haben und deshalb wird dieses Thema heutzutage noch nicht Moralisch unterstützt. Zur Erinnerung, im alten Rom und auch in Griechenland war diese "Knabenliebe" ganz normal und zählte zur Gesellschaft, dies hatte wohl auch Gründe und die Natur hat sich wohl auch was dabei gedacht, ich denke vielleicht weil Eltern von Kindern früher schneller starben und andere sie aufgenommen haben und "erzogen", aber irgendwann ist das wohl verloren gegangen. Genau deshalb müssen Pädophile sehr versteckt leben und haben Angst entdeckt zu werden bzw. etwas an gehangen zu bekommen. Dasselbe gilt auch für Frauen, ich hab gehört das diese sehr zurückgezogen Leben und es bei denen auch gar nicht mal so stark auffällt wenn sie sich um einen "Kind" kümmert, da es in unserer Gesellschaft als "Mutterliebe" angesehen wird. Aber genauso ist es auch bei Männern, sie lieben das Kind, oftmals kümmern sie sich auch sehr um diese und tun denen überhaupt nicht weh. Die meisten respektieren das Kind und wenn es zum sexuellen Kontakt kommt, dann auch nur wenn das Kind es auch möchte, so wie es mal bei mir war. Dazu kann ich auch ein Buch empfehlen, "Heimliche Liebe - Eros zwischen Knabe und Mann" von Wolf Vogel. Darin wird erklärt, wie eine solche Beziehung aufgebaut ist und soll vorallem für Eltern sein, um es auch zu verstehen und einen gewissen Einfluss zu haben, wird das alles beachtet kann es auch gut für das Kind sein. Allerdings, wie auch immer gibt es auch schlechte Pädophile, die genau aus dem Grund, die die Gesellschaft schafft, dazu kommen Kinder zu missbrauchen oder ihnen Weh zutun. Sehr häufig sieht man sowas in den Medien, aber wie mir bekannt ist, sind etwa 90% der Täter heteros die einen Ersatz suchen und sich an Kindern vergreifen. Und auch ob jede Tat die in den Medien auftaucht, dazu geführt hat das dem Kind weh getan wurde, etc. bezweifele ich sehr, da es sehr oft negativ dargestellt wird. Daher empfehle ich, wenn man einer ist, sollte man sich aufjedenfall jemanden anvertrauen den man Vertraut oder auch irgendwo Hilfe suchen. Denn einer zu sein ist keine Straftat, das sollte wohl jedem klar werden. Und wenn man jemanden kennt, sollte man mit ihm darüber reden und möglichst versuchen (falls er es noch nicht getan hat) sich darüber zu Informieren und die Angst abzubauen. Bei weiteren Fragen oder Unklarheiten könnt ihr mir gern schreiben. |
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bearbeitet: 24.02.2010 14:17
24.02.2010 14:16
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10522 Punkte |
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Schön das man mit Drupo auch mal die Sicht von einem hat, der sonst immer als das Opfer gesehen wird.
Mit dem empfohlenen Buch wäre ich vorsichtig. Habe es auch selber gelesen und nun ... es teilt sich darin das man zum einen gute Einblicke in Gedanken und Geschichten von Jungen und Männern und deren Verhältnissen/Erlebnissen erhält, aber zum anderen ist es relativ veraltet und die Erzählungen sind schwer sexuallastig. Alles in allem, wer sich für des Thema interessiert sollte es lesen, aber seine Meinungen nicht nur danach bilden |
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| 24.02.2010 14:36 | ||||
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7605 Punkte |
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peddos sind ekelig xS
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| 24.02.2010 14:41 | ||||
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426 Punkte |
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Mukkefukk schrieb am 24.02.2010 um 14:16 Uhr
Schön das man mit Drupo auch mal die Sicht von einem hat, der sonst immer als das Opfer gesehen wird. Damit muss man auch vorsichtig sein, manche drehen das ganz einfach um und schon entspricht es wieder der "Opferrolle". Dies geschieht dadurch, das manche ganz einfach sagen, dass derjenige so sehr dadurch geblendet ist bzw. manipuliert wurde, um es selbst nicht mehr zu erkennen. Vielleicht entspricht es anderen Situationen oder Fällen, aber pauschal kann man das nicht sagen. Wie sie es auch in den Medien darstellen lassen. Dasselbe gilt auch für den "Täter", gerade als der jüngere kann man seinen großen Freund schützen, aber dasselbe geschieht, der jüngere sei noch nicht Entscheidungsfähig und für den älteren gilt, eine Beziehung mit einem Kind ist unverantwortlich und hätte sofort abgebrochen werden sollen. Daraus hab ich gelernt, dass man den jüngeren nicht zu Wort kommen lässt. |
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bearbeitet: 24.02.2010 17:05
24.02.2010 17:02
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Aciro
Einen Moment bitte...SJ-Team | Moderator |
94570 Punkte |
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Durch meine Arbeit an einer Schule eines größeren Förderzentrums habe ich auch viel mit Missbrauchopfern zu tun, musste auch schon diverse Misshandlungen fotografisch protokollieren. Weiterhin veranstalten wir intern für die Kollegen Fortbildungen zum Thema Pädophilie, da es auf dem Arbeitsgebiet natürlich auch zu Übergriffen kommen kann - insbesondere im Pflegebereich.
Ein pädophiler Mensch ist auf den Punkt gebracht eine arme Sau. Eine Sexualität zu besitzen, die es schier unmöglich macht ausgelebt zu werden ohne anderen körperlich und/oder seelisch zu schädigen, ist ein sehr hartes Los. Dazu kommt noch die gesellschaftliche Ächtung, die - wie so oft - auf pauschalisierendem Denken beruht. Ich bemühe mich immer nicht gleich alles vorzuverurteilen was mir fremd ist. Daher führte ich auch schon viele interessante Gespräche mit Pädophilen. Es freut mich, dass hier nicht gleich irgendwelche Hasstiraden auftauchen, wie man sie in anderen Threads findet. Dort wird ja oftmals empfohlen pädophile Menschen zu verstümmeln oder gleich hinzurichten. |
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| 24.02.2010 17:37 | ||||
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4872 Punkte |
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eine Frage, die sich mir dabei aufdraengt Mukefukk ist:
Wuerdest du deinen Freund anzeigen,sollte er Kindern sexuell naeher kommen /befummeln ? |
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| 24.02.2010 18:03 | ||||
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92546 Punkte |
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dimi_bg schrieb am 24.02.2010 um 17:37 Uhr
eine Frage, die sich mir dabei aufdraengt Mukefukk ist: Wuerdest du deinen Freund anzeigen,sollte er Kindern sexuell naeher kommen /befummeln ? Aber die wirkliche Seite sieht anders aus. Sollte das Kind nichts dagegen haben und wären die Handlungen auch nicht sehr "extrem" (was wiederum Auslegungssache ist),dann ist dies meiner persönlichen Meinung nach kein Verbrechen. Ich müsste mich rein theoretisch selbst anzeigen,da ich in meiner Arbeit als Jugendbetreuer selbst solche Erfahrungen gemacht habe: Ein Junge (9 Jahre) hatte Schmerzen im Intimbereich und da gerade kein Arzt zur Stelle war,bat er mich nachzusehen (aus eigenem Antrieb). Ich habe keinerlei medizinische Ausbildung,also keinerlei rechtliche Grundlage für dieses Handeln. Trotzdem gab es in der vorliegenden Situation keine andere Möglichkeit. Natürlich war es keine sexuelle Handlung,aber dennoch gäbe es genug Menschen,denen das schon für eine Klage ausreicht. Von daher räume ich Kindern volle Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper ein,wer sich unsicher ist,sollte am besten das Kind selbst befragen und keine Aussagen aus zweiter Hand hinzuziehen. |
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