::: Forum - Coming Out - God creates Adam and Eve - not Adam and Steve :::
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bearbeitet: 02.03.2010 23:20
02.03.2010 23:18
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hiho^^
halb 10 in deutschland: Englisch Vertretung an einem gymnasium einer Kleinstadt. also wie gesagt musste unsere lehrerin und ja irgendwie beschäftigen und dachte, sie könnte uns zu einer disskusion bewegen, indem sie an die tafel schriebt: God creates Adam and Eve- not Adam and Steve die reaktion der klasse : betretenes schweigen, peinlich berührt sein (ich saß natürlich mit rotem kopf da xD) naja wie auch immer, versuchte unsere lehrerin das schweigen zu brechen, indem sie nun anfing schüler aufzurufen und sie nach ihrer meinung zu homosexualität zu befragen. da kam das meiner meinung nach eher erschreckende, da relativ viele in der klasse homosexualität nicht tolerrieren bzw wenn doch, differenzieren sie zwischen 2 homosexuellen frauen und 2 homosexuellen männern. so also zu meiner frage: wie ist das in eurem Umfeld (schule, arbeit ect) warum ist das so? inwiefern nehmen eurer meinung nach die medien einfluss auf die meinungsbildung? was könnte man unternehmen, um mehr tolleranz zu schaffen wie würdet ihr reagieren, wenn ein lehrer euch zu diesem thema nach eurer meinung fragt? lg |
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bearbeitet: 02.03.2010 23:27
02.03.2010 23:25
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Naja in Geschichte hatten wir das Thema auch mal =)
Allerdings hatten wir es erst nach meinem Outing Wir waren 2 homosexuelle in unserer Klasse. (Nachdem ich mich geoutet hatte, hatte ne Klassenkameradin auch den Mut.) Deswegen war das Thema Homosexualität eher mit neutralen Kommentaren gespikt als mit negativen =) |
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| 02.03.2010 23:35 | ||||
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Das es in Schulen so ist, kann man aber eher noch auf die Eltern der Kinder zurück schließen. Da die Kinder/Jugendlichen durch die Reaktionen der Eltern geprägt werden.
Die fehlende Toleranz ist vorhanden. Aber wenn Sie beispielsweise wissen, das in Ihrem Umfeld ein Homosexueller ist. Und Sie mitbekommen das Menschen sind wie Du und Ich (aus Ihrer Sichtweise). Kommt die Toleranz, diese Abweisende Haltung wird auch immer durch unsere Medien gestärkt. Indem immer wieder diese Klischee Schwulen gezeigt werden. Bevor ich mich in meiner Letzten Arbeit geoutet habe, kamen auch immer diese Diskusionen über Schwule. Da wurde auch immer diese Klischee´s aufgerufen. Wenn ich an so einem Gespräch teilgenommen habe. Habe ich mich ganz bewusst auf die Seite der Schwulen gestellt. Und es immer richtig gestellt, bzw. mein Veto eingeworfen. Wenn du zu so einem Thema gefragt wirst. Sei wie du bist. Sage offen und ohne Einschränkungen deine Meinung, es wird Schwer da erstmal Doofe Blicke Kommen. Aber wenn man es sich Selbst eingesteht, dann kann man das ab. Ich selbst mache auch Öffentlichkeitsarbeit an Schulen mit einem Verein. Wir gehen in die Schulen und Klären sozusagen die Kinder/Jugendlichen auf, am Anfang gibt es immer Hemmungen von den Schülern. Da immer diese Angst besteht. Aber meistens ist diese dann schnell Verflogen. Meistens geht es 90min. Kann aber von den Lehrern Vorab länger gebucht werden. Ich selber wurde von meiner Ehemaligen Bio-Lehrerin auch schon gefragt, wann es Möglich wäre ein Vortrag zu machen. |
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| 02.03.2010 23:37 | ||||
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naja bei uns wars auch erst, dass viele schwierig darüber dachten, aba nach meinem outing in meiner klasse, wurden die meinungen immer positiver, weil sie gesehen haben, dass "wir" auch ganz normale menschen sind... naja und dann kamen noch andere in der schule die sich geoutet hatten und dann war von den meistens nichts negatives mehr zu hören. ... auch wenn man immer ein paar idioten dabei hat, is ja klar
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| 04.03.2010 10:57 | ||||
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ein hauptproblem dabei ist wohl, dass das wort schwul zu negativ behaftet ist...
und daher vor allem jugendliche damit auch negatives verbinden... also ist einer der schwul ist eindeutig auch nix gutes, muss ausgegrenzt werden und so weiter... allerdings wandelt sich bei den meisten menschen diese ansicht... und man wird weitaus toleranter solchen sachen gegenüber ![]() LG |
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| 04.03.2010 11:37 | ||||
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Nwardho
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warum?! warum hat man den menschen dass denken gegeben ?! xD
kein wunder dass es heißt des is gut und des is schlecht...die menschen DENKEN zu viel nach |
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| 04.03.2010 22:12 | ||||
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Der Titel erinnert mich stark an en französisches Lied über ne schwule Liebe. Es heißt "Adam et Yves" (Yves ist en Männername und wird gleich gesprochen wie das englische Eve) und es geht so grob darum, wie ein Paradies mit zwei schwulen Männern aussehen würde und auch noch drumrum son bissl was. Viel witziges aber auch vieles zum Nachdenken drin.
Aber jetzt eher zum Thema: Ich muss sagen die Toleranz ist echt total unterschiedlich. Ich hab Leute in der Klasse, da hat mich das Outing nur enger zu ihnen zusammengerückt. Andre sind unterschwellig aber doch homophob (von denen nimmt man dann eher Abstand). Und von Seiten der Lehrer (bei denen ich nicht geoutet bin), denk ich, ists den meisten egal. Es ist einfach was, über das viele Leute einfach nie nachdenken weil sie nie damit konfrontiert werden. Aber hier in BW merkt man schon en bissl, dass es im allgemeinen etwas homophober bzw. versteckter zugeht. |
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| 05.03.2010 13:36 | ||||
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WasserStoff schrieb am 02.03.2010 um 23:18 Uhr
God creates Adam and Eve- not Adam and Steve die reaktion der klasse : betretenes schweigen, peinlich berührt sein (ich saß natürlich mit rotem kopf da xD) Zitat
da kam das meiner meinung nach eher erschreckende, da relativ viele in der klasse homosexualität nicht tolerrieren bzw wenn doch, differenzieren sie zwischen 2 homosexuellen frauen und 2 homosexuellen männern. so also zu meiner frage: wie ist das in eurem Umfeld (schule, arbeit ect) warum ist das so? Aber auch wir Schwule tragen dazu bei. Man muss sich ja nur mal den CSD anschauen: Viele normale Schwule stellen sich mittlerweile an den Straßenrand, weil sie sich nicht trauen mitzulaufen. Wer als Außenstehender eine CSD-Parade betrachtet, sieht hier viele skurile Gestalten, halbnackte (oder sogar (fast) ganz nackte), aufgetakelt in Frauenkostümen, auf Wagen von Schwulensaunen etc. Das ist ne ziemliche Gaudi, und ohne diese Leute wäre der CSD nicht der CSD, nur finde ich geht bei der Parade etwas der Ottonormalschwule unter, der keine Federboa, Pumps und ähnliches trägt, sondern einfach ne Jeans und ein T-Shirt. Es gibt zwar viele Vereinigungen und auch ganz normale Leute die mitlaufen (In München z.B. traditionell die "Schwulplattler" in Trachtenanzug, die nach Blasmusik schuhplatteln), aber es sind halt in meinen Augen viel zu wenige im Verhältnis, zumal die Medien natürlich nur die ganzen skurilen Gestalten zeigen. Die Heteros dürften daher als Eindruck von einem CSD vorallem die Skurilitäten mitbringen. Zitat
was könnte man unternehmen, um mehr tolleranz zu schaffen Zitat
wie würdet ihr reagieren, wenn ein lehrer euch zu diesem thema nach eurer meinung fragt? Aber mal eine Gegenfrage: Wie hast Du Dich denn in der Stunde verhalten? Und die Lehrerin - was für eine Meinung hatte die? |
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bearbeitet: 05.03.2010 14:54
05.03.2010 14:53
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Zitat Zitat wie würdet ihr reagieren, wenn ein lehrer euch zu diesem thema nach eurer meinung fragt? Zitat Puh...gute Frage - schwer zu sagen. Ich hätte vermutlich versucht der Frage irgendwie auszuweichen. Ich hätte ihr ganz normal meine Meinung gesagt. Dabei muss ja auch niemand wissen bzw. raushören, dass ich schwul bin. |
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| 05.03.2010 15:11 | ||||
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-Andy- schrieb am 05.03.2010 um 14:53 Uhr
Ich hätte ihr ganz normal meine Meinung gesagt. Dabei muss ja auch niemand wissen bzw. raushören, dass ich schwul bin. Dafür bin ich leider nicht selbstbewusst genug - das wäre wohl nicht gutgegangen. |
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| 05.03.2010 16:46 | ||||
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BorisM schrieb am 05.03.2010 um 13:36 Uhr Aber mal eine Gegenfrage: Wie hast Du Dich denn in der Stunde verhalten? Und die Lehrerin - was für eine Meinung hatte die? Naja ich hab eigentlich auch nur meine meinung gesagt, dass jeder das recht hat selbst über sein leben zu entscheiden und bla bla. aber halt immer allgemein formuliert und so Hmm naja ich denke mal unsere lehrerin ist bei dem thema auch sehr tollerant. sie meinte ja auch am anfang sowas wie: ich denke mal, dass die meisten von euch sehr tollerant sind und in der heutigen zeit is das ja eigentlich was ganz normales und so ![]() lg |
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| 07.03.2010 21:28 | ||||
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OnkelMicha schrieb am 02.03.2010 um 23:35 Uhr Ich selbst mache auch Öffentlichkeitsarbeit an Schulen mit einem Verein. Wir gehen in die Schulen und Klären sozusagen die Kinder/Jugendlichen auf, am Anfang gibt es immer Hemmungen von den Schülern. Da immer diese Angst besteht. Aber meistens ist diese dann schnell Verflogen. Meistens geht es 90min. Kann aber von den Lehrern Vorab länger gebucht werden. Ich selber wurde von meiner Ehemaligen Bio-Lehrerin auch schon gefragt, wann es Möglich wäre ein Vortrag zu machen. Ich würde gern erfahren, welches Wissen Du/Ihr vermittelt bei dieser Öffentlichkeitsarbeit? Welchen Standpunkt habt Ihr bezüglich der Genese von Homosexualität? Ja - ein gesichertes Wissen über Homosexualität, gibt es das? Ich für meinen Teil denke, dass die sexuelle Orientierung wohl schwer veränderbar ist. Aber ein homosexuelles Gen ist meines Wissens nach nicht bestätigt worden ... Auffassung von Homosexualität bei BEFAH Dort: Zitat Denn bisher hat jede Behauptung, etwas darüber zu wissen, dazu geführt, dass versucht wurde, Menschen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung zu Heterosexuellen zu "machen". Dies hat viele schwule Männer und lesbische Frauen ihre sexuelle Empfindungsfähigkeit oder gar ihre Liebesfähigkeit gekostet, manche wurden davon psychisch krank, einige wurden grausam zu Tode gequält. [...] Wird Homosexualität auf die Erziehung zurückgeführt, liegt es natürlich nahe, sie durch Umerziehungsversuche aus der Welt schaffen zu wollen. Bisher sind alle derartigen Versuche gescheitert. Allenfalls wurden oberflächliche Anpassungsleistungen erreicht. Hierzu würde ich gern einmal einige Berichte bzw Studien hören. Ich meine: Warum sollte die sexuelle Orientierung nicht veränderbar sein? Den Abschnitt über die Psychoanalyse, dass Homosexualität in der Psychoanalyse als Krankheit angesehen werde, kann ich nicht bestätigen (ich weiß nur vom berüchtigten Drewermann). Erstens ist zurückzufragen, auf welche psychoanalytische Schule sich diese Aussage beziehen will. Und zweitens ist ein Homosexueller Mitersteller der psychoanalytischen Untersuchung Der männliche Homosexuelle. Das wäre schon mal ein Einwand. |
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| 07.03.2010 22:48 | ||||
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lol was für ein seltsamer thread
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| 08.03.2010 14:53 | ||||
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god-boy schrieb am 07.03.2010 um 22:48 Uhr
lol was für ein seltsamer thread lol was fürn überflüssiger und dummer kommentar |
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bearbeitet: 08.03.2010 19:10
08.03.2010 19:10
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9162 Punkte |
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wer denkt sich so einen Mist eigendlich aus?
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