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12.02.2010 21:20
18921 Punkte
in was für einem land leben wir eigentlich????....ich meine heutzutage kann man doch froh sein wenn einem geholfen wird oder??,...also folgendes Beispiel:
Eine frau ist bei der freiwilligen Feuerwehr, und wird zum einsatz gerufen (Schwerer Autounfall), die bergung dauert stunden, und die frau kommt deswegen eine stunde zuspät auf arbeit, und bekommt ne abmahnung, und dann ne Kündigung, weil sie anderen menschen in der not geholfen hat,...das is doch nicht normal oder???

Was denkt ihr denn dadrüber?

Lg Kruemel09
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12.02.2010 22:08
THE-FFM
 
Ich finde es eine frechheit was sich unser Staat erlaubt bzw für Gesetze fabriziert die vorne und hinten nichts wirken im gegenteil, dem Bürger droht dann evtl. sogar noch mehr Ärger da fragt man sich laufend. in was für eine Welt leben wir eigtl. hat man es nur noch mit einem Staat zu tun der selber nicht mehr weiss was er macht. Es wäre anders wenn Sie wegen unterlassene Hilfeleistung mit der Justiz Probleme bekommen hätte und das sich dann wieder auf den Beruf ausgewirkt hätte ( welcher Arbeitgeber nimmt jemand mit Vorstrafen... Bei den Gesetzen ist es verständlich wenn manche Normal denkende Bürger auf den Staat schimpfen oder gar auswandern.
Ich gehe schon gar nicht mehr wählen die machen da oben so und so was sie wollen egal wen man wählt.
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12.02.2010 22:17
92486 Punkte
Entschuldigung,aber der Staat hat damit nichts zu tun.Daran ist einzig und allein der Arbeitgeber schuld. Gerade in Krisenzeiten versuchen viele Arbeitgeber,unliebsame Mitarbeiter loszuwerden. Dabei suchen sie förmlich nach Gründen. Einer aus der "Szene" hat es mal so formuliert: Man muss dem Arbeitnehmer immer wieder die Chance geben,Fehler zu machen.
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12.02.2010 22:52
11360 Punkte
Also darüber wird sich noch ein Arbeitsgericht beschäftigen. Da es mehrere Faktoren gibt. Wurde Ordentlich oder Ausser Ordentlich gekündigt? Wenn es eine Ordentliche Kündigung ist, dann wird dieser Grund ein anderer sein. Da vor keinem Gericht dieser Stand halten könnte.

Vor einiger Zeit (Glaube 6 Monate), hat schon ein Arbeitsgericht über einen Ähnlichen fall entschieden. Da ging es darum, das eine Frau auf dem Weg zur Arbeit Erste Hilfe bei einen Autounfall leisten musste. Und Sie somit auch zu spät am Arbeitsplatz erschienen ist. Ihr wurde darauf hin auch die Abmahnung überreicht, gegen diese Abmahnung hatte Sie erfolgreich Klagen können.
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13.02.2010 12:20
16757 Punkte
die arbeit ist schon wichtiger. sie ist ja nicht die einzige bei der feuerwehr..
im falle wenn sie die einzige ist die es entdeckt und somit die einzige die erste hilfe leisten und den notarzt rufen kann ist es ja was anderes
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(kein Bild)
13.02.2010 14:30
CF330
 
Wolfi schrieb am 12.02.2010 um 22:17 Uhr

Entschuldigung,aber der Staat hat damit nichts zu tun.Daran ist einzig und allein der Arbeitgeber schuld. Gerade in Krisenzeiten versuchen viele Arbeitgeber,unliebsame Mitarbeiter loszuwerden. Dabei suchen sie förmlich nach Gründen. Einer aus der "Szene" hat es mal so formuliert: Man muss dem Arbeitnehmer immer wieder die Chance geben,Fehler zu machen.

Da gebe ich Wolfi voll Recht.

Trotzdem ist so ein Verhalten von Seiten des Arbeitgebers her einfach nur zum  :kotz: . Hätte er im Auto gesessen, wäre er bestimmt auch glücklich dass eine andere Person ihr Leben riskiert und ihn rettet.

 :rolleyes:
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13.02.2010 15:42
2939 Punkte
in gewisser weise ist der staat ja schon mitschuld, schließlich hat der staat die gesetze dazu erlassen, dass der arbeitgeber in einer solchen situation legal handelt - jedoch finde ich es moralisch eine riesen sauerei - ich sehe es genau wie CF330 denn wenn der chef mal nen unfall hat und keiner kommt zur hilfe weil alle angst haben deshalb ihren job zu verlieren spätestens dann hat der chef kapiert was im leben wichtig ist
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13.02.2010 15:49
92486 Punkte
Es kommt nicht auf die Gesetzte selbst an,sondern auf die Auslegung. Arbeitgeber sind sehr geschickt darin,Gesetzte so zu verdrehen,dass sie immer passen,wenn es darum geht Mitarbeiter zu entlassen.
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13.02.2010 16:00
7605 Punkte
Zitat

die frau kommt deswegen eine stunde zuspät auf arbeit, und bekommt ne abmahnung, und dann ne Kündigung,

Ich sag mal so

wenn du neh firma hättest wrdest du jemmanden einstellen der zu spät kommt weil er noch anderen menschen hilft oder jemmand der pünktlich ist ?
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13.02.2010 17:15
92486 Punkte
Am besten stellt man jemanden ein,der pünktlich ist wenn er nicht helfen muss und der unpünktlich ist,wenn er helfen muss.  ^^
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13.02.2010 18:00
FireFighter3008
 
also ich finde es eine Schande, jemandem zu kündigen, wenn er einem anderen Menschen hilft und die Gesetzeslage ist da ganz eindeutig: ein Feuerwehreinsatz darf nicht Kündigungsgrund sein!

Auszug aus dem Feuerwehrgesetz:

§ 14 a
Freistellung, Entgeltfortzahlung

(1) Nehmen ehrenamtlich tätige Angehörige der Gemeindefeuerwehr während der Arbeits- oder Dienstzeit an Einsätzen [...], sind sie für die Dauer der Teilnahme von der Arbeits- oder Dienstleistung freigestellt. Dies gilt auch für eine angemessene Ruhezeit nach Einsätzen. [...] Eine Kündigung oder Entlassung aus einem Dienst- oder Arbeitsverhältnis, eine Versetzung an einen anderen Beschäftigungsort und jede sonstige berufliche Benachteiligung aus diesem Grund sind unzulässig.
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13.02.2010 18:18
antoine
 
das is ja gemein sowas. das würde ich nich auf mich sitzen lassen
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13.02.2010 20:16
9305 Punkte
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh das is wieder so ein thread zum haare raufen wo ich mir denk wie blöd sind machen leute eigentlich!!!!!

ich würds ja verstehen wenn man kA wie viele stunden zu spät kommt und nicht anruft, aber wegen einer stunde?!?!?! -.-"
dann arbeitet man halt einfach ne stunde länger und sie sache hat sich.......

aber ehrlich gesagt ich verlier lieber meinen job als in mir nen inneren kampf toben zu haben mit dem gedanken dass ich vllt noch ein menschenleben hätte retten können wenn ich noch die stunde länger geblieben wäre...
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13.02.2010 21:00
21302 Punkte
Zitat

in was für einem land leben wir eigentlich????....ich meine heutzutage kann man doch froh sein wenn einem geholfen wird oder??,...also folgendes Beispiel:
Eine frau ist bei der freiwilligen Feuerwehr, und wird zum einsatz gerufen (Schwerer Autounfall), die bergung dauert stunden, und die frau kommt deswegen eine stunde zuspät auf arbeit, und bekommt ne abmahnung, und dann ne Kündigung, weil sie anderen menschen in der not geholfen hat,...das is doch nicht normal oder???

Was denkt ihr denn dadrüber?

Keiner fragt nach einer Quelle oder einem Nachweis mit näheren Einzelheiten?
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14.02.2010 02:30
42046 Punkte
Kruemel09 schrieb am 12.02.2010 um 21:20 Uhr

...und bekommt ne abmahnung, und dann ne Kündigung...

Was ich jetzt nicht so ganz an der Sache verstehe ist Folgendes. Wenn sie eine Abmahnung erhält muss ja noch was anderes passiert sein, was zur anschließenden Kündigung geführt hat. Der Chef kann ja nicht sagen, so jetzt ermahne ich Sie und in 5 Minuten wird sie gekündigt, wegen ein und der selben Sache.
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