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06.02.2010 19:51
60530 Punkte
queer93 schrieb am 06.02.2010 um 14:30 Uhr

Pragmatisch gesehen sollte man die CD mit den Daten aufjedenfall kaufen.Ich glaube auch nicht,dass die CD eine Ente der Bundesregierung war.Die Problematik besteht nur darin,dass immer mehr Leute auf die Idee kommen könnten,einfach Daten zu klauen,um daraus Kapital zu schlagen.Es belastet zudem auch die deutsch-schweizerischen Beziehungen.Man muss einem Land aber auch nicht gleich mit Kavellerie drohen:D.Im Endeffekt befürworte ich den Kauf der CD.Nur muss man sich dann Gedanken machen, wie man an die Wurzel des Problems kommt,denn geklaute Daten zu kaufen,kann keine Dauerlösung sein.

Finde ich einen sehr guten Beitrag, sehe ich auch so.

@Gecta: Jaja, immer diese Vergleiche...  :P Aber ich fand den gar nicht so schlecht  ;)
 
 
  
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07.02.2010 21:08
1378 Punkte
ja wurde ja jezt schon über den kauf beschlossen. das geschäft wird abgewickelt und da muss dan passen laut gericht!!!
oder???
 
 
  
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08.02.2010 14:04
-Gecta-
 
ach dem Gericht ist das doch eh alles egal ...

Ob Deutschland das Ding jetzt kauft oder nicht ... die werden dafür eh keine Strafe bekommen, weil er Staat ja alles darf ...

Naja die 2,5 Mille müssen ja eh zum Schluss die Bürger mit ihren Steuern zahlen ...

Machen können die eh alles -.-
 
 
  
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bearbeitet: 08.02.2010 19:04
08.02.2010 19:03
ICH
 
Allerdings würden die 2,5 Mio Euro wieder eingenommen (Steuernachzahlungen). Auf jeden Fall kaufen. Auch wenn damit der Datenschwarzmarkt unterstützt wird. Der Zweck heiligt jedes Mittel.
 
 
  
08.02.2010 20:58
15214 Punkte
ja jetzt handelt der staat auch noch mit verbrechern.. anstatt sich ma gedanken zu machen warum die leute ihr geld ins ausland bringen bei den steuern hierzulande..
 
 
  
bearbeitet: 08.02.2010 21:22
08.02.2010 21:21
60530 Punkte
imaqt schrieb am 08.02.2010 um 20:58 Uhr

warum die leute ihr geld ins ausland bringen bei den steuern hierzulande..

Das Lustige in Deutschland ist ja, dass die Leute, die genug Geld haben, um es ins Ausland zu packen, das Glück haben, dass die Steuern für sie relativ gering (bzw. anders ausgedrückt nicht nachteilig) sind im europäischen Vergleich. Fazit: Es ist die Gier, die Geldsäcke aus Bad Homburg dazu treibt, die Knete am Fiskus vorbei zu schleusen.
Hier eine Auflistung...

http://www.iv-mitgliederservice.at/upload_img_300/3799-print300. jpg
 
 
  
bearbeitet: 08.02.2010 21:51
08.02.2010 21:45
15214 Punkte
45 % is wenig ? man arbeitet ja nur die haelfte des jahres fuer den staat ...
einkommensteuer is hier schon schlimm ..
btw wenn sie hier niedrig waeren muesste man sien geld ja nicht in die schweiz schaffen
 
 
  
bearbeitet: 09.02.2010 10:25
09.02.2010 10:24
60530 Punkte
Eben, es ist die Gier. Herr Müller aus Köngstein kann in Deutschland, in seiner großen Villa mit seinem neuem Mercesdes ein gutes Leben führen, trotz Spitzensteuersatz 45%. Es wird an dieser Stelle auf hohem Niveau gejammert. Die eigentliche Zeche in Deutschland wird von den Leuten gezahlt, die in der unteren Einkommenssteuerklasse sind. Also mein persönlicher Eindruck ist, dass gerade Menschen, die ohne Ende arbeiten, jeden Cent drei Mal umdrehen müssen. Der Mehrfachmillionär mit Konto in der Schweiz ist meiner Meinung nach schlicht und ergreifend asozial.

Btw: Der Staat sind auch wir. Und ich denke, dass Menschen mit hohem Einkommen auch ruhig einen höheren Lebensstandard leben dürfen, aber sie müssen sich auch höher am Allgemeinwohl beteiligen. Immer nur vom bösen Staat zu reden, der einem alles aus der Tasche zieht ist doch ein bissl... Naja.
 
 
  
09.02.2010 12:11
71195 Punkte
ich finde es eigenlich gut wenn mann dann leute bekommt die dann bestraft werden
 
 
  
09.02.2010 19:14
7774 Punkte
Voll der schwach sinn macht doch eh jeder !
 
 
  
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09.02.2010 23:24
Westheim
 
OosoccerboyoO schrieb am 09.02.2010 um 10:24 Uhr

Eben, es ist die Gier. Herr Müller aus Köngstein kann in Deutschland, in seiner großen Villa mit seinem neuem Mercesdes ein gutes Leben führen, trotz Spitzensteuersatz 45%. Es wird an dieser Stelle auf hohem Niveau gejammert.

Mit Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer werden aus dem Spitzensteuersatz (abhängig vom Bundesland) ca. 50% Steuerbelastung. Das scheint so viel zu sein, dass Unternehmer, die mit einem hohen Gewinn zu rechnen haben, gerne im Dezember hergehen und noch ein oder zwei sinnlose Investitionen tätigen, um ihren Gewinn zu drücken - ganz beliebt sind auch Investitionsabzugsbeträge nach §7g EStG, bei denen ich nicht mal Geld ausgeben muss: ich gebe nur vor, in kommenden Jahren investieren zu wollen, und darf 40% der "geplanten Investitionen" sofort gewinnmindernd gelten machen. Wheeeee...!!  :turn:

Die Logik ist ja bestechend: wenn ich mit Spitzensteuersatz eine Million verbrenne, zahle ich 500.000 EUR weniger Steuern.

Wer den Fehler in der Logik findet, darf stolz sein, weil er nicht völlig doof ist.

Die Steuersünder-CDs gehören auf jeden Fall gekauft. Und wenn als Begründung nur herhalten muss, dass man nur mit Sachen Hehlerei betreiben kann, und Daten keine Sachen sind. Selbst wenn das fadenscheinig ist. Außerdem: wer hat denn zuerst das Gesetz gebrochen?

Oh, und zum Thema "Daten sind keine Sachen" und der Aufregung deswegen: das ist bei weitem nicht die beknackteste Regelung in deutschen Gesetzbüchern. Supertollstes Beispiel: 7% Umsatzsteuer auf Speisen "zum mitnehmen", 19% Umsatzsteuer auf Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle... oder seit neuestem 7% auf Übernachtungen, aber 19% auf das Frühstück (ist ja eine Speise zum Verzehr an Ort und Stelle) - kenne noch kein Hotel, das Frühstück to go anbietet. Kenne aber zwei Mandanten im Beherbergungsgewerbe, die ich mitbetreue, die wegen der EDV-Umstellung und dem zusätzlichen Aufwand einigen Bundesministern gerne den Arsch aufreißen würden...

Und doch - selbst wenn am Ende 400 Millionen Steuernachzahlungen rauskommen, dann ist das immer noch ein Tropfen auf den heißen Stein, solange die nette FDP das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißt. Zum Beispiel für 7% Umsatzsteuer auf Übernachtungen. Dummes Volk.  :rolleyes:
 
 
  
10.02.2010 19:37
15214 Punkte
OosoccerboyoO schrieb am 09.02.2010 um 10:24 Uhr

Eben, es ist die Gier. Herr Müller aus Köngstein kann in Deutschland, in seiner großen Villa mit seinem neuem Mercesdes ein gutes Leben führen, trotz Spitzensteuersatz 45%. Es wird an dieser Stelle auf hohem Niveau gejammert. Die eigentliche Zeche in Deutschland wird von den Leuten gezahlt, die in der unteren Einkommenssteuerklasse sind. Also mein persönlicher Eindruck ist, dass gerade Menschen, die ohne Ende arbeiten, jeden Cent drei Mal umdrehen müssen. Der Mehrfachmillionär mit Konto in der Schweiz ist meiner Meinung nach schlicht und ergreifend asozial.

Btw: Der Staat sind auch wir. Und ich denke, dass Menschen mit hohem Einkommen auch ruhig einen höheren Lebensstandard leben dürfen, aber sie müssen sich auch höher am Allgemeinwohl beteiligen. Immer nur vom bösen Staat zu reden, der einem alles aus der Tasche zieht ist doch ein bissl... Naja.


und das 'mehr beteiligen' tun sie auch mit ner flat tax. die sowieso die absolut fairste einkommenssteuerform ist. in bulgarien zb ist das vorbildllich geregelt :]
10 % fuer alle. da faellt auch ne menge burokratie weg.


und fyi bei uns zahlen die obersten 25% ganze 80% des steueraufkommens.. also von wegen die zeche wird von den unteren klassen bezahl *eyeroll*


bin ich froh dass ich spaeter auswandern werde :]
 
 
  
10.02.2010 19:43
60530 Punkte
imaqt schrieb am 10.02.2010 um 19:37 Uhr

bin ich froh dass ich spaeter auswandern werde :]

Cool  ;)
 
 
  
(kein Bild)
10.02.2010 21:04
9809 Punkte
Gegenüber dem, wen und was die Amis zum Beispiel ge- und verkauft haben, denke ich, dass es, auch wenn es der Annäherung an die Schweizer und deren Bankgeheimnis schadet, auf jeden Fall zu einem Deal kommen sollte. Das Geld gehört Deutschland und die Kosten, die durch Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung zusammenkommen, da ist 2,5 Mille ja ein Sandkorn am Meer. Auf jeden Fall kaufen! Auf Konfrontation mit dem Bankgeheimnis!
 
 
  
10.02.2010 21:47
15214 Punkte
no way! das ist kriminell! man sollte eher mal die ursachen bekaempfen!
 
 
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